"Werners Themenblick"
 

Pferde an der Longe

Meine Sicht dazu.

Es gibt viele persönliche Argumente dafür, warum Pferde an der Longe laufen sollen. Darüber gibt es auch konfrontative Gespräche. Dabei werden so viele Weisheiten für das Wieso, Weshalb und Warum dieser Thematik des Pferdeumgangs genannt. Darum lass ich es lieber sein danach zu fragen. Kommt nicht viel dabei heraus, über das man sich verständigen kann. So gesehen kann man auch nicht trainieren, wenn es zwischen Menschen an Gemeinsamkeiten fehlt, um beispielsweise ein Problem mit einem Pferd zu beheben.

Also dann lieber lassen, was Menschen dazu sowieso immer besser wissen. Training braucht den Dialog zum Verständnis der Vorgehensweise mit dem Blick auf das Ziel. Monologe sind nicht zielführend. Beim Arbeiten mit der Longe sind Menschen mitunter eigen in ihren Auffassungen, wenn es darum geht die Pferde beim Trainieren zu verstehen. Da verstehen sie sich selber besser.

Die Pferde zu verstehen ist nicht das was Menschen wollen. Pferde sollen die Menschen verstehen. Liege ich mit meiner These falsch? Die Antwort darauf behalten die Menschen für sich. Darüber reden sie nicht. Sie wollen dass die Pferde verstehen, was sie von den Pferden wollen. Und so sollen sich die Pferde verhalten, lieb und brav sein und dem Willen der Menschen folgen. Ein anderes Verhalten wird nicht zugelassen, sofort unterdrückt und korrigiert.

Warum ein Pferd das tut, was es nicht tun soll, spielt keine Rolle. Pferde sollen auf die Menschen hören und gehorsam sein. Das sind dann die guten Pferde! Haben die Menschen sie soweit erzogen, ist für sie die Sicht ihrer Pferdewelt in Ordnung. Dann braucht man die Pferde nicht verstehen. So viel zu meiner Sicht dazu. Und die wird die Welt nicht berühren und auch nicht die Menschen mit den Pferde an der Longe. Über meine Auffassung schreibe ich hier.



 
 
 
 
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