Werners Pferde- und Flüsterwelt
- Interessen verbinden -

Fragen zum Training mit Pferden

Stellst Du Dir diese Fragen:

Was will ich machen? 
Wie will ich das tun? 
Warum mache ich das? 
Wie sind die Bedingungen, um dabei erfolgreich zu sein?

Jeder Menschen hat seine Methoden mit Pferden umzugehen, Entweder planen sie vorher oder fangen an und schauen dann ob das was sie tun das ist was sie wollen, wie sie es machen ihnen gefällt und das Ergebnis ihre Vorstellungen und Erwartungen erfüllt oder möglichst nahe kommt.

Wie zufriedenstellend ist diese Vorgehensweise und vor allem wie geht es den Pferden dabei? 
Hören und achten die Menschen auf ihre Sprache und auch auf die Sprache der Pferde? 
Heißt die Methode einfach anfangen und solange weiterzumachen bis es irgendwann  funktioniert, was sie erreichen wollen?

Mit dieser Vorgehensweise geben sich dann zufrieden oder nicht, weil sie mit ihrer Verfahrensweise nicht ans Ziel gekommen sind. An den erfolglosen Versuchen scheitern die Vorhaben und es verringert sich die Motivation, erfolgreich zu sein.

Wie ist so eine Methode übertragen auf die Empfindungen der Pferde zu bewerten?

Meine Analyse:

Achtung: Weiß man nicht genau was man eigentlich will und macht, dann wird es schwierig sich darüber mit dem Pferd während des Trainings zu verständigen. Man vergisst auch bei dieser Methode den passenden Zeitpunkt, an dem man, wenn es hakt, besser aufhören sollte als irgendwie die erfolglosen Aktionen fortzusetzen.

Im Hinblick auf das Verständnis des Pferdes dafür, was der Mensch tut, ist das nicht sinnvoll und gut.

Beim Menschen ist die Kommunikation gestört. Die Bindung zum Pferd verloren. Umgekehrt ist das beim Pferd ebenso und es kann nichts Sinnvolles für das Pferde (siehe Horsemanship) herauskommen.

Mit Plan sieht das anders aus:  Man kann zwischendurch Stopppunkte setzen, sobald an der Verhaltenssprache des Pferdes erkennbar wird, dass die Trainingsmethode in die falsche Richtung geht. Dann ist es sinnvoll den Trainingsablauf zu überdenken und zu korrigieren, um neu ansetzen und damit aufzuhören das Pferd nicht weiter zu irritieren, zu belasten und den den Widerstand weiterhin herauszufordern.

Den Zustand der Verweigerung der freiwilligen Kooperation des Pferdes sollte man nicht unterschätzen. Es tut das ja nicht um den Menschen zu ärgern. Also folgt als Konsequenz des Handelns die Bereitschaft des Pferdes in den Ablauf einzubinden, die Instinkte beachten und eine Sprache mit dem Pferd zu sprechen!

Und dafür braucht es geplante, geeignete und erfolgreiche Methoden.

Ich meine:

Dann macht es doch auch Sinn sich Fragen zu stellen. Eine gut durchdachte Vorbereitung sorgt für Klarheit in der Vorgehensweise der Pferdekommunikation. Man kann die Methoden genauer zielorientiert einsetzen. Das sorgt für bessere Erfolgschancen, denn beim Pferdetraining besteht auch eine besondere Aufgabe in der Verständigung mit dem Pferd.