Werners Pferde- und Flüsterwelt
- Interessen verbinden -

Zu viel Reiten

Ist das schon eine Sucht danach?

Die Beziehung zu Pferden ist schön!

Vormittags Schule und nachmittags die Pferde. Das ist bei Kindern und Jugendlichen stark verbreitet. Eltern finden das gut und unterstützen das, was die Kinder mit Pferden machen.

Im Leben ist zu viel von etwas schon eine Sucht nach noch mehr davon.

Mit dem Reiten verhält sich das ähnlich.

Der Nachmittag ist bei Pferden ist ein Treffpunkt für Kinder. Erwachsene begleiten sie oder reiten selber mit ihren eigenen Pferden. Sie brauchen das als Ausgleich ihres Lebens.

Pferde sind für Menschen darin ein fester Bezugspunkt geworden, von dem sie sich nicht mehr so einfach trennen können.

Diese Art der Bindung zu Pferden ist sicherlich gut, aber man sollte dennoch ein anderes Verhältnis zum Pferd und Reiten haben.

Pferde brauchen die Menschen eigentlich nicht, aber umgekehrt die Menschen die Pferde. Das bestärkt diese These einer Sucht, wenn man zu viel reitet. Sie wird noch verstärkt durch die Angebote zum Reiten und Reiten lernen, die es überall gibt, wo auch viele Pferde und Menschen sind.

Es ist ein Anspruch des Lebens der Menschen, mehr zu machen als sinnvoll ist. Eine schöne Zeit mit Pferden kann man auch ohne Reiten haben, indem man bei ihnen ist, Kontakt mit ihnen hat und ihnen in dieser Zeit in ihren Leben zuschaut. Dabei kann man auch von ihrem Leben etwas lernen.

Aber dieser Aspekt macht den Willen des ständigen Reitens auf den Pferden zunichte.

Das wollen die Menschen nicht, denn das stört ihr Verständnis vom Reiten. Da kommt dann auch diese These nicht an.