Werners Pferdeflüsterwelt 
                        Mittendrin die Pferde erleben.                            

3 Fragen zum Training mit Pferden

Die Fragen geben Aufschluss über das Wichtige der Vorhaben.

Die 1. Frage klärt das Vorhaben ab und das konkrete Ziel. 

Was will ich machen? 

Die 2. Frage legt das Vorgehen fest und bestimmt die Methode. 

Wie will ich das tun? 

Die 3. Frage klärt Gründe, Nutzen und Sinn des Vorhabens ab. 

Warum mache ich das?

In der Regel haben die Menschen ihre Methoden. Sie kennen grob das Ziel, aber fangen schon an und schauen dabei ob es das ist was sie wollen, wie es ihnen gefällt, wie  sie das tun und es ihnen damit gelingt, dass das Ergebnis ungefähr ihre Vorstellungen und Erwartungen erfüllt oder diesen möglichst nahe kommt. Das führt dazu, erstmal zu beginnen und solange weiterzumachen bis es auch irgendwann mal funktioniert. Mit dieser Vorgehensweise und den Ergebnis geben sich dann zufrieden oder nicht, weil sie damit nicht ans Ziel kommen. Wie ist ein nicht geklärtes Vorgehen übertragen auf die Pferde zu sehen? So zu verfahren geht zulasten der Kommunikation mit dem Pferd. Weiß man nicht genau was man eigentlich will und macht, dann wird es schwierig sich darüber mit dem Pferd während des Trainings zu verständigen. Man vergisst auch bei dieser Methode den passenden Zeitpunkt, an dem man, wenn es hakt, besser aufhören sollte als irgendwie die Aktionen fortzusetzen. Im Hinblick auf das Verständnis des Pferdes dafür, was der Mensch hier tut, ist das nicht sinnvoll und gut. Die Kommunikation ist gestört. Dadurch geht die Bindung zum Pferd verloren. Umgekehrt ist das beim Pferd ebenso und es kann nichts Sinnvolles herauskommen. Jedoch beantwortet man vorher die Fragen, dann hat man einen konkreten Plan zum Vorgehen. Man kann zwischendurch auch Stopppunkte setzen, sobald erkennbar wird, dass die benutzte Trainingsmethode in die falsche Richtung führt. Dann ist es sinnvoll den Trainingsablauf zu korrigieren, neu ansetzen oder damit aufzuhören, um das Pferd nicht weiter zu irritieren oder zu belasten und den den Widerstand nicht weiter herauszufordern. Die Verweigerung der Kooperation darf man bei Pferden nicht unterschätzen. Sie machen das ja nicht um die Menschen zu ärgern. Also muss man sie bereitwillig und erfolgreich in das Vorhaben einbinden, ihre Instinkte beachten und ihre Sprache sprechen! Und dafür braucht es geeignete Methoden.

Da macht es doch Sinn, sich Fragen zu stellen, denn eine gute Vorbereitung gibt Klarheit in der Vorgehensweise der Kommunikation und sichert den Erfolg. Damit hat man bessere Erfolgsaussichten und kann Methoden zielorientiert präziser einsetzen. Pferdetraining ist immer auch eine besondere Aufgabe und nicht mal ebenso gekonnt. Das müssen die Menschen bei ihren Vorhaben erkennen.