Fühle die Pferde und lass die Seele baumeln!
 

Mentalität und Pferde 

Mein Grundverständnis 

Geduldig sein, abwarten können, gelassen bleiben, nicht aufregen, rücksichtvoll sein, Druck rausnehmen, Geschwindigkeit verringern, in sich gehen, hineinhören, auf die Sprache achten, vom Druck loslassen können, sich entspannen, auf das Wesentliche schauen, das sind schon einige, teils schwierige Herausforderungen an die Mentalität der Menschen, die das nicht gewohnt sind. Menschen sind getrieben von Bedürfnissen, Plänen und Ansprüchen, die sie an sich haben oder an andere stellen. 
Sie sind im Vergleich zur Pferdementalität anders eingestellt. Darum merken sie die Unterschiede nicht, mit denen sie es im Umgang mit Pferden zu tun haben. Sie unterliegen dem eigenen Druck, immer was tun zu müssen: für die Pferde. Aber tun sie nicht eher damit was für sich selbst - und zwar das was sie wollen? 
Auch mal nichts zu tun, diese Haltung erfordert Geduld, Gelassenheit und Achtsamkeit auf das Wesentliche, auch in Bezug auf die Mentalität der Pferde. Sie haben Geduld, sind gelassen, weichen Druck aus und entspannen sich, wann immer sie es können. Darin kreuzen sich ihre Wege mit den Mentalitäten der Menschen, wo Pferde sich zugänglich für die menschenseitigen Bedürfnisse und Absichten zeigen müssen. 
Das wird von der Mentalität der Pferde erwartet. Aber dadurch entstehen auch Konflikte, die über die Sprache deutlich werden. Dann fehlt es Menschen an Geduld und Gelassenheit in ihrer Haltung zu Pferden und an Verständnis für die Reaktionen der Pferde. Mehr Rücksicht und weniger Druck tun gut, die Verhältnisse aufeinander abzustimmen. Aber dies ist wohl mehr Theorie als das es Menschen in der Praxis tun, sich so zu Pferde zu verhalten. Zunächst einmal muss man es können. Aber wer befasst sich damit, wo doch Geschwindigkeit und Druck die Geschehnisse des Lebens mitbestimmen? Das ist konträr zur Mentalität der Pferde.