Werners Pferdeflüsterwelt
            Mitten drin die Pferde erleben!          

Es geht um Nachvollziehbarkeit

Was ist wahr, was kann man glauben, was man von anderen hört? 
Kann man ohne Weiteres zustimmen? 
Besser ist es, wenn man weiß: 
Wie ist das wirklich gewesen? 
Was ist genau geschehen? 
Welche Bedingungen haben bestanden?

Ich meine dazu: 
Wie soll man etwas nachvollziehen und verstehen, wenn man die tatsächlichen Umstände nicht kennt? 
Nur vom Hören, was andere sagen, kann man sich kein klares Bild machen. 
Und was soll man dann dazu sagen? 
Vielleicht das: Ja schön, ganz toll, prima, gefällt mir! 
Das war es dann auch schon mit den Erkenntnissen, die man daraus ziehen kann. Was fehlt, um ein genaues Verständnis zu bekommen, das ist und bleibt das Selbsterlebnis! Mit diesem Wissen kann man Glaube und Wahres unterscheiden. 
Mir geht das so, wenn ich Leuten zuhöre, die mir davon erzählen, wie sie sich zu Pferden verhalten, was sie dabei mit Pferden erlebt haben. Ich war nicht dabei. Als Trainer muss ich mir, um das genau einschätzen zu können, ein eigenes Bild darüber machen. Dazu muss ich dabei sein! Alles andere führt zu Annahmen. Darauf lässt sich keine solide Auskunft geben, die Menschen zu ihren Informationen erwarten. 
Was passiert, wenn man nicht konkret einschätzen kann, was gesagt wird? 
Man schaltet gedanklich ab und hört den Anderen nicht mehr aufmerksam zu. Das Interesse der Beteiligung an der Kommunikation sinkt. Gerade die Nachvollziehbarkeit dessen was gesagt wird ist im Bezug zu Pferden und zu dem was Leute hier machen und erzählen enorm wichtig, um das mit dem eigenen Verständnis abzugleichen! Manchmal gelingt es, manchmal auch nicht! 
Ich empfehle dann genauer nachzufragen! 
Können es die Leute konkreter erklären, wird die Situation, über die sie sprechen, besser verständlich. Menschen blenden das im Kopf aus, was in ihrer Wahrnehmung nicht von Bedeutung ist. Das passiert auch beim Zuhören, wenn ihnen hierbei die Nachvollziehbarkeit fehlt. Fragen, die Menschen haben, kann man beantworten, indem man sich dazu Gedanken macht. Beim Training bin ich direkt dabei und dran am Geschehen mit den Pferden. So kann ich als Trainer gezielt mit Maßnahmen, Hinweisen und Tipps an den richtigen Stellen helfen. Das bedeutet für mich Rat und Tat mit dem Praktischen zu verbinden, Beim Zuhören der Menschen ist das auf die schon zuvor erwähnten Aussagen beschränkt.