Fühle die Pferde
und lass die Seele baumeln! 

Ausgewogenheit der Leistungen (Teil 2)

Ich denke zum Beispiel an Pferde, welche Leistungen Menschen bei ihnen abrufen für den eigenen Erfolg. Was Pferde können tun sie freiwillig. Darüber hinaus sieht das anders aus, wie Leistungen bei Pferden zustande kommen. Was ist hier mit der Ausgewogenheit von Leistungen in Bezug auf Anspannung und Stress? Achten Menschen darauf oder zählen für sie mehr die Leistungen auf hohem Niveau? Wie stehen die Menschen dazu bei den Pferden? Um an die Leistungsspitzen zu gelangen muss verstärkter Aufwand betrieben werden. Wie lange braucht man dafür und steht dann oben? Hat sich dafür der Aufwand gelohnt? Diese Fragen stellen sich Menschen im Leistungswettbewerb wohl kaum. Ansonsten würden sie auf Erfolge, die mit Leistungsanstrengungen verbunden sind, verzichten. Vielleicht wäre das der optimale Weg in Anbetracht von Leistungsfähigkeiten und Leistungsgrenzen. Am Ende ist die Energie raus. Man spürt das und fühlt sich platt, schlapp und müde. Tiere regulieren ihre Leistungen besser als das die Menschen tun. Somit könnte man sie als gute Beispiele nehmen, was Ausgewogenheit bedeutet. Mehr zu fordern als man kann wäre falsch. Diese Einsicht macht Menschen am Ende klüger (oder nicht), sofern sie aus den Folgen lernen. Die Leistungen gehören zu den Lebensfragen der Menschen in großen sowie kleinen Umfängen des Lebens. Auf einiges kann man nicht verzichten. Aber darauf achten kann man schon! Nicht nur dann, wenn Leistungen über das Maß des Zumutbaren hinausgegangen sind. Sich vorher darüber Gedanken machen ist nicht verkehrt, um die Achtsamkeit auf die Ausgewogenheit zu legen. Das ist nicht immer möglich. Aber umso öfters man das tun, desto besser! Man denke daran: Erfolgstraining geht auch auf Leistungsfragen ein!