Fühle die Pferde
und lass die Seele baumeln! 

Die Kraft der Masse

Mit zunehmender Dichte erhöht sich das Gewicht der Masse. Diese Gesetzmäßigkeit lässt sich auch auf das Leben der Menschen beziehen. Als Einzelner hat man mit seiner Persönlichkeit wenig Gewicht in Verhältnis zur Masse, mehrere Menschen schon mehr und noch mehr Menschen noch viel mehr, umso mehr es werden! Dadurch erhöhen sich Gewicht und Druck, der davon ausgeht. Das erlebt man in Lebenslagen, in denen sich Menschen befinden und zusammentun. Was erreicht man durch Masse für sich und andere? Was lässt sich verändern, wenn der Druck stärker wird oder nicht, weil es einen größeren Gegendruck gibt, der den Interessen entgegensteht. Das ist vergleichbar mit Tauziehen, dem Hin und Her der Kräfte von Masse, Gewicht und Druck. Der Ausgleich liegt in der Mitte, dort wo sich die Kräfte neutralisieren. Da sind Gemeinsamkeiten möglich und Wege frei für einen Konsens der Interessen zur Veränderung. In der Masse muss sich das Einzelinteresse den globalen Gemeininteressen unterordnen. 

 

 

Was hat das mit Pferden zu tun?
Es gibt einiges, das man von der Kommunikation mit Pferden daraus ableiten kann, um die Lebenslagen der Menschen mit ihrer Gewichtung bei der Persönlichkeitsentwicklung darin einzubeziehen. Pferde leben mit anderen Pferden in einer Herde zusammen und bilden eine Gemeinschaft. Darin sind Pferde freier als die Menschen, neutral gewichtet und ungebunden von menschlichen Streben nach Geltung, Anerkennung und Macht im Leben, nach Vorteilen, die Menschen beanspruchen und davon was sie dafür tun.
Pferde leben in den Grenzen der Umwelt, die ihnen die Menschen auferlegt haben. Pferde haben gelernt und verstanden, sich darin zu bewegen. Die Vorteile durch den Nutzen der Pferde befinden sich auf Seiten der Menschen. In der Beziehung zum Pferd hat der Menschen weniger Gewicht im Vergleich zum Pferd in der Pferdewelt und Herde. Dennoch sind die Beziehungen der Menschen in der Masse der Reiterwelt gewichtig durch ihren Einfluss auf die Lebenslage der Pferde. Im Einzelnen kommt man auf das persönliche Verhältnis zwischen Mensch und Pferd zurück, welches die individuelle Art und Weise der Lebensbeziehung bestimmt! Die Mehrheiten der Masse können das berühren und beeinflussen. Wie weit das passiert liegt im persönlichen Ermessen des Menschen im seinen Verhältnis zum Pferd. Ohne die Masse ist man allein mit dem Pferd in der Kommunikation der Verhaltensbeziehung. Hier hat die Masse kein Gewicht beim Kontakt zum Pferd, wie der Mensch es mit seiner Sprache hat! Die Unabhängigkeit schafft die Ausgewogenheit der Kräfte zwischen Mensch und Pferd beim Umgang und Reiten. Darin liegt auch eine Lebensphilosophie!