Werners Pferde- und Flüsterwelt
- Interessen verbinden -

Reduzieren, geht das?

Reduzierung heißt ja nicht gleich völlig auf alles zu verzichten. Aber darauf schon, das nicht wirklich benötigt wird und für das Klima nicht gut ist.#

Der sinnvolle Umgang mit dem was wir Menschen zum Leben brauchen beruht auf dem Verhalten, das wir hier haben.

Woher die Sachen stammen, die wir verbrauchen, uns anschaffen und benutzen lassen viele Fragen offen. Wie sie entstehen und hergestellt werden ebenfalls. Auf alles gibt es keine zufriedenstellenden Antworten.

Die Welten, in denen wir auf der Erde leben, sind so von den Menschen gestaltet worden dass es Dinge darin gibt auf die wir angewiesen sind und auf die auch nicht verzichtet werden kann. Das macht es nicht einfacher zu reduzieren. Das ist auch so gewollt, um die Strukturen,  Arbeit und Mittel in den Gesellschaften und Wirtschaftssystemen zu erhalten und weiter zu entwickeln. Dieser Weg lässt sich nicht stoppen. Zu viel hängt davon ab für die Menschen.

Nicht zu vergessen: auch für das Klima, das uns dieses Leben noch ermöglicht.

Die Macht des Fortschritts ist die treibende Kraft der Produktion und des Verbrauchs von Gütern und damit der weiteren Ausschöpfung von Ressourcen, bis alles mal weg ist. Und was dann?

Das fragt sich heute niemand wirklich, weil das nicht sein darf, dass es so kommt. Nur ist die Realität etwas, die in dieser Hinsicht noch in der Zukunft liegt. Das macht es einfach nicht daran zu Denken, auf das Maß des Vorhandenen zu verzichten. Die Erde wird sich wie bisher weiter drehen und das Leben geht mit ihr im Takt der Möglichkeiten weiter. Wer will da schon stopp sagen?

Nur an Lösungen zu denken ist nicht auch Lösungen zu haben, um diese zu nutzen. Aber das ist das was heute passiert, Bei wirksamen Lösungen geht es immer darum, die Ursachen der Probleme genau zu kennen und sie durch effektive Maßnahmen und Veränderungen zu beheben. Anders geht das nicht!

Ursachen und Wirkungen hängen direkt zusammen und sind das Problem! Nur wie man die Veränderungen schafft wird auch weiter eine der wichtigsten Fragen dieser Zeit für das Klima sein. Menschen arbeiten daran und kümmern sich darum.

Das ist die Hoffnung auf den Erfolg, an dem die Ziele hängen, jetzt und für das Klima in die Zukunft hinein.

Ausräumen, platt machen und zerstören ist einfach. Das alles wieder aufzubauen ist schwer. Es wird viel Zeit brauchen und Geld kosten, die Schäden und Lücken in der Natur wieder zu reparieren. Die Natur macht das selbst. Ja schon, aber das wird dauern. Je mehr zerstört wird, umso mehr ist für lange Zeit weg. Besonders das was für immer von der Erde verschwunden ist. Und bis heute ist schon vieles weg, dass so nicht mehr wiederkommt, wie es einst war.

Verhindert hat man das noch nicht und wird man das überhaupt können? Welchen Gewinn haben die Menschen davon und welchen Verlust wird es dadurch noch geben? Das ist jetzt schon zu erkennen, wenn man die Augen nicht verschließt.