Werners Pferde- und Flüsterwelt
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Küche, Kochen und Klima

Übertriebene Perfektion.

Mutters Kochkunst von früher war auch Spitzenqualität zur damaligen Zeit. Die einfachen Gerichte haben gut geschmeckt. Der Hype heute um die Spitzenqualität nimmt übertriebene Formen an, wo sich Köche mit ihren Künsten versuchen zu überbieten. Das TV ist voll davon. Wenn man dahinter schaut, was Kreatives in den Küchen gemacht wird, dann wird auch nur gehobener mit „Wasser und natürlichen Zutaten“ gekocht, auf die Teller gebracht und hübsch für das Auge angerichtet. Will man den ultimativen Kick im Geschmack der Gerichte, dann sollten die Produkte einzeln nebeneinander auf den Tellern liegen. Bein Essen gerät alles durcheinander. Somit auch die Aromen, nach denen bei den Produkten gesucht wird. An die Nachhaltigkeit der Produkte in der Küche zu denken ist gut und hat Vorteile, aber auch seinen Preis. Die einfache, gut bürgerliche Küche kennt man aus Mutters Küche. Ich kenne sie gut. Ich koche und esse heute noch gerne so, weil es mir schmeckt. Nachhaltig sein kann das auch, jedoch mit weniger Optik, dennoch mit viel Geschmack. Köche wollen in ihrem Fach besser als andere sein. Die Perfektion bringt immer mehr Formen hervor. Aber auch hier trennt sich die Spreu vom Weizen und es wird mit Grundstoffen gekocht. Selber gut zu kochen hat einen hohen Eigenwert bei der gesunden Ernährung, auch mit Nachhaltigkeit für Pflanzen, Tiere, Natur und Klima. Das verändert sukzessive das Angebot auf mehr regionale Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Massenproduktion schließt das aus. Das geht hier nicht, weil die Mengen und Erträge die Böden auszehren und man Dünger braucht, damit die Pflanzen genügend Nährstoffe zum Wachsen bekommen. In der Küche merkt man das nicht und bei der Frische und beim Geschmack siegt die Qualität. So sollte es sein, was ohne Zusatzmittel in die Küchen und auf die Teller kommt. Gesunde Nahrungsmittel bereiten den Menschen eine abwechslungsreiche Kost. Die kann man auch gut zuhause haben, zu einem vernünftigen Preis. Zudem sparen schnellere Garzeiten auch Energie ein, die auch erzeugt werden muss und Geld kostet. Da liegen auch Vorteile für das Klima drin.