Werners Pferde- und Flüsterwelt
    

Das Leben leben - so wie es ist

Wir können das für uns beanspruchen,
was uns das Leben gibt, solange es geht.

Die Endgültigkeit macht Menschen fassungslos. Es geht nicht mehr weiter wie gewohnt. Das Leben hat sich damit verändert. Was war ist nicht mehr. Das macht tief betroffen bis ins Herz. Zu begreifen hinterlässt Spüren. Aber es muss trotzdem auch weitergehen - anders als vorher. Inne zu halten ist ein wichtiger Schritt, um auf das Morgen zuzugehen. Die Zeit befreit die Seele und Gedanken von der Last der Endgültigkeit. Das Leben unterliegt Veränderungen, die man zu spüren bekommt, wenn sie eintreten in die gewohnt intakte Welt der Menschen.

Wir meinen das Leben im Griff zu haben, das wir leben. Aber es gibt Momente, wo wir zu spät sind, nicht aufgepasst haben, vergesslich waren, nicht zum richtigen Zeitpunkt da waren, wo wir hätten sein müssen. Das ist auch das Leben, das wir führen, worauf wir keinen Einfluss haben, was geschieht. Wir tun alles, um das zu vermeiden. Dennoch treffen uns die Folgen des Zuspätseins ins Herz, belasten die Seele und die Gefühle, nicht da gewesen zu sein, um das Geschehen aufzuhalten. Das sind die Gedanken, die man sich dann darüber macht. Das Leben nimmt sie uns nicht ab. Es bestimmt wie es ist und wie es darin kommt, in den Momenten, wo wir das erleben und wir die Fragen dazu nicht aus dem Kopf bekommen. Unterm Strich lässt sich die Bestimmung des Lebens nicht aufhalten. Welche Faktoren auch dazu geführt haben - es ändert nichts.

Es gibt zu viele Erwartungen, denen die Menschen von Kind an gerecht werden müssen - ein Leben lang. Ob sie das auch selbst wirklich wollen, so zu leben, wird nicht gefragt. Erziehung, Bildung, Schule und Beruf kanalisieren die Lebensweisen der Menschen, um sich ein Leben aufzubauen und zu erarbeiten. Da macht nicht jeder mit, weil man es nicht kann oder will. Aber das zählt wenig, denn der Standard der Entwicklung sieht das Leben anders vor. Da werden die Menschen in ihrer Lebenseinstellung unterschieden und nach ihren Fähigkeiten beurteilt, wer viel oder wenig kann. Ob das den Menschen gerecht wird, wie sie ihr Leben leben wollen, stellt sich infrage. Sich individuell zu verwirklichen bekommt wenig Raum in einer durchstrukturierten, perfektionierten und eingetakteten Lebenswelt, bestimmt von Entwicklung, Leistung und Wohlstand. Wenn dann etwas Unerwartetes passiert, verändert dies das Lebensbild der Menschen.

Wie es ist und wie es kommt, das haben die Menschen nicht in ihrer Hand. Aber sie beeinflussen es mit im Leben. Die Fragen nach dem Wieso, Warum, Weshalb nach dem Ende eines Lebens werden daran nichts ändern, wie es ist. Die Gedankenwelt behält das noch einige Zeit am Leben, dass man sich damit befasst. Mit der Zeit und den persönlichen Antworten, die man hat, nimmt das ab und man akzeptiert was war und nicht mehr ist. Gefühlte Schmerzen der Hilflosigkeit vergehen durch die Fragen, auch wenn sie zu keinen Antworten finden, die das wirklich erklären. Mit der Zeit muss man akzeptieren was unumkehrbar ist.

Wenn etwas war, das man gedanklich nicht erfassen, begreifen und verstehen kann, dann ist es schwer, das zu verarbeiten. Dennoch hat man keine Wahl, es zu durchleben, was einen im tiefen Inneren bewegt, einen Verlust zu verkraften, den es im Leben gibt. Davon sind die Menschen nicht frei. Das ist ein Teil unseres Lebens, auch mit dem Unerfreulichen umzugehen. Das Glück, nach dem die Menschen streben, ist nur der eine Teil im Leben, wie es ist. Vieles für uns Unerklärliches hat das Leben so gewollt - auch Entscheidungen, die Menschen hier treffen müssen. Chancen zu nutzen sind noch eine Hoffnung, etwas aufzuhalten, soweit es noch geht. Zuletzt bleiben noch die Erinnerungen an die Zeit davor in der Gedankenwelt. Dann muss man sich wieder mit den Hier und Jetzt befassen. Das kann man sich etwas erleichtern, indem man seine Lebensfragen mit anderen teilt.

Gefühle lassen sich nicht verdrängen. Menschen sind hier sehr nah am Wasser gebaut. Man merkt schon wie schwer es ist, sie zurückzuhalten. Das soll man auch nicht. Beziehungen, die den Menschen in den Schoß fallen, halten ein Leben lang. Gemeinsame Wege schweißen die Gefühle zusammen. Selbst in den Beziehungen zu Tieren ist das so.. Das ist das Schöne an den Lebensgefühlen, wie man sie gemeinsam erlebt. Das ist Leben, Das macht es aus: Treue, Verlässlichkeit, Freude, Glück und Zufriedenheit in den Beziehungen zu haben. 

Im Leben gibt es immer etwas Besonderes, was den Menschen lieb, wertvoll und wichtig war. Der Verlust trägt sich in den Gedanken schwer und erfordert Kraft, darüber hinweg zu kommen. Hier den Übergang im Leben zu finden braucht Zeit. Aber das Leben bringt wieder neue Erfahrungen, die das Vergangene überwinden helfen. Für die Menschen hat das eine große Bedeutung, so mit den Leben umzugehen und in die Zukunft zu blicken, wie es im Leben noch kommt - jeden neuen Tag den es gibt.

Menschen stellen sich Fragen zu Menschen und Tieren, zu denen sie eine besondere Beziehung hatten und mit denen sie Wege gemeinsam gegangen sind, Das hält die Erinnerung fest. Alles was man im Leben liebt, das sollte man auch wertschätzen und zeigen. Die Möglichkeiten, mit den Mitteln, die wir haben, um das Leben zu verlängern, sind eine Chance es weiter zu erhalten. Daran halten wir fest, solange es geht. Irgendwo ist der Punkt des Endgültigen erreicht, was möglich war. Tut man es nicht, drehen sich die Gedanken darum, etwas versäumt zu haben, als Hilfe für das Leben. Aber selbst das kann den Verlauf nicht ändern, so gerne man das auch tun und sich wünschen würde, wen es ginge im Kreislauf des Lebens. 

Hilflosigkeit, dieses Gefühl nicht mehr helfen zu können, das zu ertragen kostet viel Kraft. Man möchte es vermeiden - verdrängen kann man es nicht. Menschen sind geistig emotional nicht mehr in der Lage dazu. Man wird damit konfrontiert. Sich vom Inneren einen Weg nach draußen zu suchen macht es leichter darüber zu reden. Aber eben nicht einfacher hier Worte zu finden. Die Lebensfragen kommen später danach, wenn es einen Abstand gibt, der es möglich macht. Wieder allzu schnell das üppige maßlose Bestreben in die Gedankenwelt zu bringen stellt die Hilflosigkeit in den Schatten des Lebens.

Grübeln bringt keine Erkenntnisse. Man macht es sich nur schwer, über etwas Unvermeidbares hinwegzukommen. Als Menschen tragen wir diese Eigenschaft in uns. Sie kommt hervor, wenn uns was bedrückt und unerklärlich ist. Damit muss man leben. Die Zeit hilft es zu überwinden, worüber man sich Gedanken macht. Das hat das Leben so an sich, dass es die Menschen betrifft, weil es uns normalerweise so nicht bewusst ist - nur dann, wenn wir unsere Gedanken darauf konzentrieren.

 

Stark zu sein ist schwer im Leben. Nicht immer kann man das.

Auch Schwäche zu zeigen ist eine Eigenschaft von uns Menschen. Niemand ist in seiner Stärke perfekt. Verliert man den Boden unter den Füßen, glaubt man aus der Schucht, in der man sich befindet, nicht herauszukommen. Und wenn der Mut dazu fehlt, das zu sagen, dann ist man allein damit diese Lage auszuhalten. Die Energie dafür aufzubringen ist eine fast unmöglich erscheinend Tat. Dennoch braucht man seine Kraft für den Wandel zum Besseren, durch Veränderung zur Überwindung der Lage, in der man sich als Mensch befindet. Diese Feststellung ist individuell ausgerichtet auf die Persönlichkeit und die Umstände, wo Menschen ihre Schwächen haben. Somit steht der Mensch in der Mitte dessen was hier weiterhilft, auf festen Boden zu kommen.

Menschen fallen in ihrer Kommunikationsweise immer wieder in die Vergangenheit zurück und vergleichen das Geschehen darin mit ihrem Verhalten in der Gegenwart, um dafür Erklärungen zu haben. Damit wollen sie nur von sich auf andere verweisen, um vom eigenen Verhalten abzulenken, was ihnen andere vorhalten. Sie versuchen sich durch die Probleme zu winden, weil sie ihnen hinterherlaufen, anstatt schneller zu reagieren, um vor ihnen zu sein und sie lösen zu können. Sie sagen auf alle bezogen, wir schaffen das, aber nicht was sie selbst mit ihren Entscheidungen tun wollen. Diese Bild zeigen sie von sich. Sie versuchen sich in Erklärungen, ohne konkret zu sagen was sie versäumt haben zu tun, wenn es Probleme gibt, für die sie mit verantwortlich sind. Damit setzen sie ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel, die sie durch diese Kommunikation verloren haben.

Klarheit in der Kommunikation ist auch Wahrheit, die man sagen muss. Wie es ist, so ist es und nicht anders, wie man glaubt, wenn etwas passiert ist, das man selbst nicht erlebt hat. Irgendwann stellt man fest, genau kann man es nicht erklären. Das Unerklärliche spielt im Leben eine bestimmende Rolle für das Verhalten. Die Gedanken sind darauf fixiert, eine plausible Erklärung zu finden. In einer Kette von Ereignissen ist jeder Mensch mit seinem Anteil davon betroffen. Nur den kennt man genau aus der eigenen Perspektive des Lebens und seiner Ich-Gefühle. Darüber steht die Philosophie, um Erklärungen dafür zu haben, etwas Unverständliches zu begreifen.

Suche in dir selbst danach, was das Leben ist. Es ist dein Leben, das du mit anderen teilst.

Authentizität unterstreicht die Gefühle einer Person in der Kommunikation. Darüber hinaus mehr darzustellen überdeckt das wahre Ich und verfälscht das Image in der Öffentlichkeit. Als Mensch lebt man mit seinen Gefühlen in der Gesellschaft, wo sich die Gefühle der Menschen im Erscheinungsbild unterscheiden. Die Ich-Gefühle gehören zu einer Person. Sie sind nicht auf andere Menschen übertragbar. Glück oder Sorgen gehen von den Ich-Gefühle aus. Menschen versuchen sich durch Empathie die emotionalen Zustände anderer Menschen annähernd vorzustellen und zu verstehen. Man kann nur der Mensch sein, der man ist.

Sonnenstrahlen geben den Menschen ein positives Lebensgefühl. Sie spüren die Wärme auf der Haut, die nach innen dringen und die Seele erreichen. Das zieht die Menschen nach draußen. Trübe Tage dämpfen die Empfindungen und hemmen die Motivation. Dann bleiben die Menschen mehr drinnen. Das zeigt wie das Wetter und das Klima der Jahreszeiten die Stimmungen der Menschen berühren. Licht beflügelt die Seele mehr als Dunkelheit. Helligkeit regt die Vitalität des Organismus an.

Wir Menschen befinden uns in einer Abhängigkeit von Witterung und Natur. im Leben.

Wir brauchen diesen Bezug für unser Wohlbefinden und wir müssen darauf achten, dass dieser Fokus uns nicht verlorengeht, um auch gut durch die trüben Tage des Lebens zu kommen.


Auf Abstand geht man zu den Menschen, zu denen man keine Beziehung hat. Es fehlen die Faktoren der Verbundenheit, Man sieht sich nur kurz an. Das war es dann schon. Ein Hallo kommt vielleicht noch - mehr nicht. Jeder geht seiner Wege, die man vor sich hat und tut das was man erledigen muss. Kontakte sind nicht vorgesehen, weil sie nicht in die Abläufe passen. Keine Zeit dafür, auf andere Menschen zuzugehen, wenn man von ihnen nichts will. Abstand ist ein Schutz vor Kontakten, die man möglichst vermeiden will. Die Menschen drücken das in der Präsens ihrer Sprache aus. So werden sie darin von anderen wahrgenommen. 

Das Leben kennt unter den Menschen Bekanntschaften und Freundschaften in den Beziehungen.

Durch Fragen bekommt man Informationen über die Geschichte von Menschen-Die Fragen bekunden das Interesse an der Person. Dieses Bedürfnis erwidern die Menschen. Sie gehen mit ihren Antworten darauf ein. Dadurch entsteht eine persönliche Atmosphäre in der Kommunikation. Dafür muss man sich Zeit nehmen, denn es sind Informationen aus dem Leben anderer Menschen. Wenn man sich schon länger kennt, werden Fragen auf das aktuelle Geschehen bezogen. Bei neuen Kontakten reichen die Fragen auch in die Vergangenheit hinein.

 

Wer etwas wissen will fragt.

Damit kann man seine Erkenntnisse erweitern. Fragen ist gut, um mehr zu verstehen. Das Leben stellt keine Fragen. Es sind Menschen, die Fragen haben. Man kann im Leben und in der Lebensweise sowie im Denken und Handeln alles hinterfragen. Die Vielfalt der Fragen ist unbegrenzt. Fragen gehören zur Kommunikation der Menschen. Dies kennt man von den Tieren nicht. Sie haben das nicht in der Kommunikation. Bei ihnen steht das Handeln im Fokus ihrer Verhaltensweisen. Menschen fragen nicht, sie handeln. Erst danach kommen bei ihnen Fragen auf. Vorher ist besser als nachher. Dann kann man das Handeln mit den Antworten in Einklang bringen. Durch Fragen lassen sich Zweifel, Unklarheiten und Widersprüche ausräumen, die das Leben der Menschen einbremsen. Viele Menschen fragen sich selbst oder andere. besser mehr als zu wenig. Darunter sind auch Lebensfragen.

Wer fragt bekommt Hilfe.

Man sollte schon wissen, welche Menschen man fragen kann, von denen man auch brauchbare Antworten bekommt. Wenn man sich da nicht sicher ist, fragt man viele Leute und bekommt auch so viele Antworten. Nicht gut - eher verwirrend. Unsichere Menschen fragen sich bei Menschen durch, trainieren hier und wieder woanders. Sie versuchen sich an anderen Menschen zu orientieren, was sie tun, denken und meinen. Auch nicht gut. Dabei vergessen sie, dass sie es sind und nicht die Anderen, die Klarheit suchen. Aber diese finden sie nicht, wenn sie immer weiter die Menschen fragen. Man muss sich selbst sicher werden, was man tut.

Wir Menschen haben unsere Gründe dafür, wie wir uns verhalten, beruhend auf unsere Gefühle und Gedanken. So leben wir das Leben. Manche Lebensphilosophien passen zusammen, andere unterscheiden sich im Verhalten. Wo sie passen finden die Wege der Menschen zusammen, teilen sie ihre Interessen. Das ist auch wichtig, wenn es um Themen über Pferde geht, welche Gefühle und Gedanken die Menschen dazu haben. Auf dieser Basis kann Sprache im Verhalten ausgebildet werden, weil es um die Gründe der Menschen geht.