Werners Pferde- und Flüsterwelt
- Interessen verbinden -

Diese Zeit der Veränderungen

Menschen sind so schlau und machen trotzdem Fehler.

Die Probleme in der Welt nehmen zu. Die Konzepte der Politik haben keine wirksamen Lösungen dafür. Es wird alles nur noch komplizierter gemacht. Die Menschen werden anstatt entlastet immer mehr belastet. Diese Entwicklung und Hilflosigkeit bei der Bewältigung der Krisen ist schlecht für das Leben und die Natur. Die Aussichten auf positive Veränderungen fehlen, wenn es so weitergeht. Die Ursachen dafür, dass die Preise nach oben gehen, müssen beseitigt werden. Gewinne auf Kosten der Menschen zu machen passt nicht in die Zeit der wichtigen Veränderungen. Aber daran ändert sich nichts. Arbeit lohnt sich nicht, wenn das Einkommen durch die Kostensteigerungen gemindert wird. Die Lasten der Fehlentwicklungen sollen die Menschen tragen. So kann das nicht weitergehen. Verantwortliche Stellen dafür gibt es nicht. Keiner hat hier gewusst was kommt. Dennoch wurden dort Entscheidungen für Veränderungen getroffen, ohne ausreichende Alternativen zur Verfügung zu haben. Da muss doch der Karren an die Wand fahren. Man muss naiv sein, wenn man das nicht kommen sieht. Das geht jetzt los, dass die Probleme immer größer werden. Aber die Menschen sind weiter geduldig und vertrauen auf die Klugheit in den Entscheidungen bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Probleme. Nur wie lange noch halten die Menschen das aus? Vom Sinn und der Nachhaltigkeit von Entscheidungen hat man sich schon entfernt. Nur die Hoffnung bleibt bestehen, dass es auch wieder eine positive Entwicklung bei den Kosten des Lebens geben könnte. So wie es jetzt ist kann es nicht bleiben. Irgendwann sind auch die letzten Finanztöpfe erschöpft. Die Steuerlast der Menschen ist hoch. Zu viele offene Baustellen kann man nicht gleichzeitig finanzieren und gut bearbeiten. Man muss den Weg zur Linie zurückfinden, von wo aus die Fehlentwicklungen in der Welt begonnen haben. Nur das geht nicht mehr. Zu viele Interessen verhindern das. In den Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Fortschritts steckt das Dilemma drin. Das sollten kluge Leute wissen und was tatsächlich Wirkungsvolles dagegen tun. Geld allein löst die negativen Zustände nicht auf. Auf Dauer geht das nicht. Dazu braucht es andere Mittel, um den Auswirkungen entgegenzuwirken. Aber das will man nicht tun, weil Uneinigkeit besteht. Die Interessen sind das eigentliche Problem, die den Erfolg in der Politik behindern.

Die Preise für Energie gehen durch die Decke. Die Wende trägt dazu bei, dass sich die Menschen die hohen Kosten nicht mehr leisten können. Die Verknappung der Rohstoffe und fehlende Mengen an alternativen Energien verhindern den Erfolg für die Menschen und das Klima. Man tut seinen Beitrag leisten. Aber die spekulativen Bedingungen der Weltmärkte haben einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklungen der Preise für Energie, auf die Menschen und Unternehmen angewiesen sind. Wer sind hier die Gewinner? Es geht doch für alle Menschen um den Schutz gegen die Erwärmung des Klimas auf der Erde durch die Reduzierung des Verbrauchs von Energiestoffen. Daran muss man doch weltweites Interesse haben, das zu schaffen. Wären da nicht die Kosten, die die Menschen bezahlen müssen, und die Länder der Welt, die ihre eigenen Energieregeln haben. Wenige allein werden keinen Erfolg haben. Nur hohe Kosten für die Menschen. Sie müssen für alle sinken und es bleiben noch Gewinne übrig, die die Energiewirtschaft erzielt. Aber so wird nicht gedacht. Nur die Kosten weiter in die Höhe zu treiben. Dieses Verhalten wird irgendwann scheitern und allen Beteiligten Verluste bringen, wenn die größer werdende Energieblase platzt. Immer mehr statt weniger führt dahin. Sowas kennt man aus der Wirtschaft in der Vergangenheit. Aber man lernt nichts daraus, um es anders zu machen. Vielleicht sind die Menschen dazu nicht in der Lage, wie sie sich verhalten.

Es ist ein Ungleichgewicht entstanden zwischen den Menschen, die in der Masse als Verbraucher die Kosten der Wende bezahlen, und den Anbietern, die die Gewinne machen. Das Leben muss bezahlbar sein und bleiben. Dieser Zustand verändert sich immer mehr für die Menschen. Die steigende Nachfrage verhindert das und macht das Leben teurer. Verknappung ist kein Argument für hohe Kosten. Aber für die Gewinne an den Märkten. Diese Entwicklung trifft die Menschen auf ganzer Breite. Sie ist vergleichbar mit der gewaltigen Macht des Klimas, die die Menschen eindämmen und aufhalten wollen, aber die Mittel zu schwach sind, die sie dem Klimawandel entgegensetzen. Verzicht reduziert die Klimabelastungen und genauso beeinflusst dieses Verhalten die steigenden Kosten des Lebens, wenn weniger verbraucht, nachgefragt und konsumiert wird. Darin besteht eine Logik, die aber wenig Beachtung bei den Menschen findet, die alles dafür tun, dass es so bleibt und weitergeht, wie es jetzt ist. Weniger ist mehr. Das senkt die Belastungen, die mit den Ursachen der vielen Probleme der Menschen verbunden sind. Mehr statt weniger treibt die Preise weiter an. Dem Klima ist das egal, wie sich die Menschen verhalten und ihre Chancen zur Veränderung nutzen. Im Weniger liegt die Chance auf allen kritischen Gebieten des Verbrauchs. Dadurch entstehen die Effekte der Veränderung und der Kosten.

Bedürfnisse und Notwendigkeiten machen Veränderungen unmöglich oder bremsen sie. Menschen werden zum Konsum und Reisen animiert und sie wollen das auch. Die Angebote steigen und werden reichlich angenommen. Menschen und Branchen leben davon, dass die Mobilität und Reiselust hoch bleibt, der Konsum steigt und höher wird. Das wird den Verbrauch nicht senken und den Verzicht anregen. Wer verdienen will und arbeiten muss wird die Mobilität nicht reduzieren. Damit auch den Bedarf stärken. Die Welt kann nur mobil bereist werden, um ihre Schönheit zu erleben und irgendwo Erholung zu finden, die das allgemeine Leben nicht zu bieten hat. Günstig und verlockend wirken die Prospekte mit den Preisen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen, die buchen und sich woanders erholen wollen. Das bleibt der Trend und steigt mit den Nachfragen nach Angeboten. Die Abhängigkeit der Menschen davon wird zu keinen Veränderungen führen. Es wird nur versucht mehr Energie beim Reisen einzusparen. Schaut man tiefer in die Details hinein, dann erscheint die Wende eine Illusion zu sein, die für das Klima wichtig ist, aber nicht eintreten wird, weil es die Menschen nicht umgestalten können. Es werden weiter Massen an Menschen und Gütern in der Welt bewegt. In anderen Lebensbereichen ist das ebenso. Es lässt sich nicht alles auf den Kopf stellen, wenn man die Menschen mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Das Leben wird teurer und das Klima verändert sich.

Ich habe mein Verhalten beim Verbrauch schon länger verändert. Aber die Abhängigkeit von den Umständen der Lebensbedingungen machen es schwerer noch mehr zu tun. Es geht dann nicht mehr. Man kann die Bedürfnisse und Notwendigkeiten nicht auf das absolute Minimum einschränken. So geht das Leben der Menschen heute nicht. Das werden auch andere Menschen feststellen, die sich bemühen weniger als bisher zu verbrauchen. Irgendwo ist eine Linie, an der das minimale Verhalten ein Ende hat. Man kann den Einsatz für die Wende von den Menschen als Appell einfordern, Aber dieser Weg der Kommunikation wird auf Skepsis und Ablehnung stoßen, wenn man schon unten ist, um das Leben noch ausgewogen zu gestalten. Forderungen gehen oft an der Realität der Menschen vorbei, weil die Verhältnisse der Menschen darin nicht einbezogen werden. Das macht so keinen Sinn, weil die Menschen selbst das tun was sie können und tun wollen. Verbrauch und Kosten haben ihren eigenen Einfluss darauf, wie die Menschen leben.

Die Welt wird von den Menschen umgestaltet, nicht von den Tieren. Menschen verändern die Natur. Die Tiere teilen sie sich in ihren Lebensräumen. Ihre Lebensweisen folgen den Bedingungen in der Natur, Durch die Menschen verändern sich die Lebensräume für die Tiere. Natur und Tierwelt bilden eine Einheit, in die die Menschen eingreifen. Es gibt so viel, dass man alles gar nicht beschreiben kann, wo überall die Fußabdrücke der Menschen vorhanden sind. Sie haben große Räume der Erde erschlossen, zum Nachteil der Pflanzen- und Tierwelt. Selbst dort wo es Urwald gibt dringen sie weiter ein und die unberührte Landschaft geht verloren. Es muss alles raus was den Nutzen verhindert. Roden, Planieren und Monokultivieren ist die Absicht von Interessen und Gewinn, der Erde Flächen der Natur wegzunehmen. Ein bisschen Ausgleich dafür ist zu wenig, um die Verluste der Natur wieder gutzumachen. Fürs Gewissen mag das genug sein. Blühflächen und Randstreifen bringen die verlorene Vielfalt der Areale nicht zurück. Schadstoffe vertragen sich nicht mit der Welt der Insekten und verschwundene Wälder und abgestorbene Bäume reduzieren das Gleichgewicht im ökologischen System. Kompromisse sind keine nachhaltigen Lösungen, die den Ansprüchen der Natur und Tiere gerecht werden. Den Menschen kommen sie zugute, um sich mehr Raum von der Natur zu nehmen, als ihr zurückgegeben wird. Sich als Mensch harmonisch in die Natur einzufügen heißt mit ihr zu leben und die Bedingungen darin zu respektieren. Ein schöner Gedanke, der leider nur einer bleibt, in einer zivilisierten, ökonomisch bestimmten Lebenswelt, in der die Natur nicht reispasst und draußen ist. Das macht die Zukunft für Menschen und Natur nicht besser.

Informationen überfluten die Menschen in einer wachsenden digitalen Welt dieser Zeit. Immer mehr ist das Ziel. Das verbraucht auch immer mehr Ressourcen und passt so gar nicht zum Appel an die Menschen zum Einsparen von Energie, die immer knapper und teurer wird. Da muss doch auch hier gespart werden, um konsequent zu sein. Doch das passiert nicht. Digital nach oben, Energie runter. Das widerspricht sich beim Verbrauch, der digital hoch ist. Hier werden die Maßstäbe für den Klimaschutz verschoben. Die Menschen wollen Spaß in der digitalen Welt. Genauso beim Online-Kaufen mit den Lieferungen, die viel Treibstoff und Energie verbrauchen. Dieses Verhalten stellt die Ziele der Menschen beim Klima infrage. Veränderung ist hier nicht gewollt. Dafür sollen Menschen privat mehr Energie sparen und so das fortschreitende Fehlverhalten des digitalen Konsums ausgleichen. Konsequenz heißt auch hier zu verzichten, für die Erde und das Klima Aber das wird nicht so werden, wenn die Ziele falsch priorisiert sind. Das Leben verändert sich entsprechend für die Menschen, die Teil der Probleme sind, um die es beim Klima geht. Das kann man heute sehen, wie stark die Energie das Leben bestimmt. Digital ist manches nicht notwendig, was Menschen tun. Einen Sinn hat das nicht in der Zeit des Wandels und der Verknappung von Energie. Aber Menschen halten daran fest, weil das Klima aus dem Fokus des Bewusstseins ist. Und Elektromobilität wird es so auch nicht allzu lange ohne ausreichende Energie geben, die für die Verbraucher zur Verfügung steht. Das werden viele Menschen anders sehen, die sich digital sehr stark vernetzen, weil es ihnen so gefällt oder sie hier einen Job und Einkommen haben. Die Zeit mit Corona macht deutlich wie schnell sich das Leben plötzlich für die Menschen ändern kann, wenn sie davon betroffen sind. Die Folgen, wie man sich verhält, erkennt man dann, wenn es passiert.

Mit Veränderungen leben bedeutet eine Umstellung darauf, wenn man das muss. Wo man mit der Zeit der Veränderungen umgehen kann, das ist der persönliche Weg des Life Change, vor dem die Menschen stehen werden. Das ist nur eine Frage der Zeit, wann es soweit ist. Wer heute damit beginnt, sich Gedanken zu machen, ist im Vorteil darauf besser zu reagieren, wenn es die Chance dazu gibt. Schon heute weniger zu haben als gestern noch, kann gut für die Zukunft sein. So überfordert man sich nicht und wird weniger abhängig. Überforderung kann vermieden werden, Druck und Stress reduzieren sich. Das sind Themen, die es auf der Homepage gibt. Aber Interesse und Einsicht sind Motivation, um sich damit mehr zu befassen. Für mich ist das so, mir dazu Gedanken zu machen und auch mein Verhalten daran anzupassen. Verändern setzt Lernen voraus, denn Willen und die Bereitschaft dazu. Dadurch lohnt sich Veränderung, um sich auf den Wandel umzustellen. Das erfordert auch Zeit, die man dafür haben muss. Das Klima wartet nicht darauf, bis die Menschen soweit sind. Es macht was es will. Auch ohne die Menschen macht es die Erde zu dem was sie ist, ein blauer und grüner Planet, der keine Alexa oder Siri braucht. Das sind die Menschen in ihrer Lebenswelt, die mit Elektronik sprechen. Auf solche Ideen können nur Menschen kommen, sie entwickeln und nutzen. Das Leben hat sich in dieser Hinsicht schon für die Menschen verändert, die sich diesen Entwicklungen bedienen. Danach, wenn sie kaputt sind, werden sie entsorgt und bleiben als Schrott übrig. Sie werden ersetzt und der Kreislauf geht weiter, wenn sich nichts ändert. Wie Menschen mit der Erde umgehen stellt sich als Frage nicht. Menschen sprechen mit Alexa, Siri oder Cortana. Diese Geräte nehmen ihnen Wege, Zeit und Arbeit ab, Aber auf die Frage des Umgangs haben auch sie keine Antworten, weil ihre Elektronik von Menschen gemacht ist. Auch das Life Change steht in der Betrachtung des Sinns solcher Entwicklungen.

Meine digitale Begeisterung hält sich in Grenzen, wenn ich die Entwicklungen anschaue, die es heute gibt. Was nützen die Smartphones, Tabletts und Apps, wenn die Netze weg sind. Die Lebensweisen der Menschen haben sich darauf eingestellt, dass sie immer online sind. Alles wird darüber abgewickelt, wo es eine App gibt. Das braucht Energie. Viele Menschen halten ihr Smartphone ständig in der Hand. Sie sind sofort aktiv, wenn es sich meldet. Die Kommunikation hat sich dadurch verändert und auch anderes, was mit den Smartphones möglich ist. Ohne Apps kein Nutzen für die Menschen. Aber auch ohne sie funktioniert das Leben nicht mehr so wie früher. Dahin zurück will keiner. Also muss es vorwärts gehen, solange es die Energie noch erlaubt. Das Leben hat eine Wende gemacht, in eine Richtung der digitalen Abhängigkeiten. Apps, elektronische Konten und Passwörter regeln den Zugang zu Leistungen, auf die Menschen angewiesen sind. Papier soll dadurch ersetzt werden. Dennoch wird es wie auch Energie weiter verbraucht. In der Summe haben sich die Auswirkungen auf das Klima durch die Digitalisierung nur verschoben, was den Bedarf an Ressourcen betrifft. Bei Erfolg kommt Begeisterung auf, dafür was man tut. Braucht man Apps nicht, hat man das Leben auch ohne sie im Griff. Das kann begeisternd sein für Menschen, die damit was anfangen können, wenn das Smartphone nur ein Telefon ist, wie es das Handy früher einmal war. Wie schon gesagt, Netz weg, dann keine Kommunikation, keine Steuerung von Anlagen und Mobilität. Das nimmt der Begeisterung den Wind aus den Segeln, weil es dann null Nutzen gibt. Das ist vielleicht zu einfach betrachtet, aber in der Einfachheit liegt meist ein wahrer Gedanke.

Jede Generation hat ihr Leben, in das sich die Menschen hineinentwickeln. Damit ändern sich auch die Zeiten, in denen sie leben. Das war früher einmal so, ist heute anders und wie es morgen ist, das weiß man noch nicht. Vermutungen helfen nicht. Vom Heute geht der Weg in die Zukunft mit der Generation, die im Leben steht. Diese Zeit wird ohne digitale Möglichkeiten nicht mehr auskommen. Zu weit ist der Weg fortgeschritten. Die Kinder wachsen damit auf, lernen früh spielerisch den Umgang damit. Eine Verpflichtung, der sich niemand entziehen kann, in der Schule, im Beruf, im Alltag und bei der Gestaltung der Freizeit. Überall setzt sich die Entwicklung fort, wie die Menschen leben sollen. Davon abzuweichen geht nicht. Mitmachen ist Pflicht in der modernen Zeit der Kommunikation. Bits und Bytes, Nullen und Einsen bilden das Leben ab, füllen es aus und steuern die Prozesse. So wird auch der Klimaschutz auf Nullen und Einsen eingestellt. Alles autonomisch zu regeln ist noch ein langer Weg in die Zukunft der Menschen hinein. Dazu müssen Wind und Sonne die nötige Energie liefern, die mehr gebraucht wird, als sie jetzt vorhanden ist. Das ist ein Punkt, an dem ich gemischte Gefühle habe, wenn ich der Natur der Erde die Entwicklungen der Menschen entgegenhalte. Da passt einiges nicht zusammen. Es fehlt die Harmonie. Und es fehlt auch was Menschen für ihr Leben brauchen, damit es lebenswert und bezahlbar ist. Das hat mit der Natur nichts zu tun. Es betrifft die Menschen, wie sich das Leben mit der Zeit für sie entwickelt.

Die Natur ist im Kleinen um mich herum. Dahinter kommen Häuser und Straßen, wo ich wohne. Viel ist das nicht, wo ich mich hier in der Natur befinde. Außerhalb des Ortes sind Wald, Wiesen und Felder. Im Ort ist die Natur weitestgehend aus dem Leben der Menschen raus. Man ist nicht mittendrin, sondern bewegt sich außerhalb davon oder am Rande. Trotzdem sieht man das Leben in der Natur auch im Kleinen, dort wo man wohnt, wenn man genau darauf achtet. Das ist hier wie im Großen so, was sich in den Lebensräumen entwickelt, wenn sie im Fokus der Menschen sind. Im Umfeld von Menschen sind der Entwicklung der Natur Grenzen gesetzt. Wo sie dazu freien Raum hat setzt sie sich durch. Auch kleine Flächen tragen dazu bei, dass das Leben darin in seiner natürlichen Vielfalt erhalten bleibt und geschützt wird. Also kann auch jeder, da wo man wohnt, seinen Beitrag für Natur und Umwelt leisten. Wo Menschen leben werden wild bewachsene Flächen zum Problem, wenn sie so gelassen werden. Sie breiten sich weiter aus. Das ist Natur inmitten von Menschen. Die Ordnungsregeln der Menschen gelten nicht für die Natur. Mit der Natur zu leben wird zur Herausforderung, einen Ausgleich herzustellen zwischen Urbanisierung und Natur. Menschen neigen dazu das Gegenteil zu machen was sinnvoll ist, um einen größtmöglichen Nutzen und Gewinn zu haben. Die Natur muss weg auf den Flächen zur Urbanisierung und Entwicklung von Menschen. Gegen die Kraft von Maschinen hat sie keine Chance.

Hamstern ist ein fragwürdiges Benehmen der Menschen. Das ist das was Nagetiere tun, um für den Winter Nahrungsreserven zu haben. Damit treffen sie Vorsorge für diese Zeit der Knappheit. Menschen hamstern auch Güter, weil sie Angst haben diese nicht mehr zu bekommen. Sie entwickeln Panik in Krisenzeiten. Dieses Verhalten wirkt der Knappheit nicht entgegen. Es vergrößert sie. Möglichst alles anderen wegzukaufen ist das Ziel der Eigenversorgung. Aber wo nicht mehr ist kann man das nicht mehr tun. Weg ist weg, Reale leer, Sie fahren den Gütern hinterher. Auf Alternativen greifen Menschen nicht zurück, um den Mangel auszugleichen. Anderes als Ersatz für nicht Vorhandenes zu nutzen steht nicht auf dem Versorgungsplan. Das ist eine Umstellung der Gewohnheiten. Da gehen Menschen ungerne ran und verzichten. Hamstern ist einfacher, wenn es klappt, was es gerade mal zu kaufen gibt. Ein Hamster würde sich über dieses Verhalten wundern. Seine Natur verfolgt ein anderes Ziel, das zum Leben eines Hamsters gehört. Menschen haben sich das abgeschaut, wenn sie die Panik der Knappheit ergreift. Regale leer. Güter weg. Das macht Menschen Sorge, beim Hamstern Verlierer zu sein. Zuteilung und Alternativen zeigen einen anderen Weg. Nur so einfach ist auch der nicht, die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen zu decken. Irgendwann sind alle Reserven aufgebraucht. Eine stabile Versorgungslage lässt sich nicht ersetzen.

Veränderung ist der Weg zur Erneuerung. Dafür müssen die Bedingungen gegeben sein, auf die sich der Weg bezieht. Nicht alles ist Erneuerung, nur weil man einige Dinge austauscht, die in die Jahre gekommen und nicht mehr schön sind. Erneuerung hat tiefere Gründe, es zu tun. Die Märkte der Welt leben von Veränderung durch Neues, das die Menschen hier konsumieren. Trends kurbeln die Geschäfte an, damit die Menschen nicht aufhören zuzugreifen. Hier wird sich in Zukunft auch was verändern. Es wird sich eine andere Welt für die Menschen ergeben, in der auch sie sich verändern müssen. Das Klima ist die eine Seite, der Verbrauch die Andere, womit es Menschen zu tun haben. Ein Weniger, von dem was heute ist, wird die Zukunft sein. Woher soll das Mehr noch kommen, wenn Geld und Ressourcen immer knapper werden. Zauberei gibt es nicht, nur Illusion und Realität. Die Bedingungen müssen die Menschen lernen zu akzeptieren. Da wird es keinen Weg daran vorbeigeben. Am besten fängt man heute damit an, dann werden sich die Märkte regulieren. Weniger Verbrauch und Konsum wirkt auf die Veränderungen ein, wollen wir in Zukunft noch angemessen und klimaverträglich leben. Dann muss jeder seins mit anderen teilen. "Nur ich" wird es so nicht mehr geben. Diese Zeit ist dann vorbei.

Wer teuer kauft wird in einer Rezession Verluste machen. Besitz kostet viel Geld und muss finanziert und durch Arbeit und Einkommen abgesichert werden. Die Schwankungen der Märkte der Welt machen die Kalkulation und Geschäfte zum Risiko. Menschen ignorieren das, weil ihr Ich sie dazu bringt, mehr zu wollen als sie haben. Alle machen mit und kurbeln die Spirale an, die die Kosten steigen lässt. Typisch für Menschen, wie sie leben. Diese Bedürfnisse muss man in der Natur suchen. Sie wird man nicht finden. Menschen haben eine andere Lebenswelt, bestimmt von Geld, Wachstum und Macht. Die Krisen sind auch von ihnen gemacht. Das ist nicht so klug wie man es gerne hätte. Mich begeistert diese Vorstellung vom Leben nicht. Sie bringt Menschen nur mehr in Probleme hinein, ohne dass sie Lösungen haben. Die Umstände des Lebens sind verkettet mit den Bedürfnissen dieser Zeit. Risiken zu übersehen wird sich in Zukunft als richtig oder falsch erweisen. Nun leben erleben wir das was in der Vergangenheit der Entscheidungen falsch gemacht wurde. Wir sind im Teil der Möglichkeiten angekommen. Wer hätte das vor einiger Zeit des Wohlstands erwartet, dass es mal so kommt. Obwohl es schon vorher andere Krisen gegeben hat! Schlau zu sein ist wohl was anderes. Fehler wirken auch mit der Zeit nach.