Fühle die Pferde
und lass die Seele baumeln! 

Liebe zu Pferden 

Dieses Gefühl der besonderen Bezogenheit auf das Pferd drückt sich beim Menschen in seiner Sprache aus. 

Ich bezeichne das als Sanftheit des Verhaltens, mit Feingefühl einem Pferd die Richtung zu geben, in der es sich dem Menschen gegenüber artikulieren kann. Liebe erfordert Einvernehmen mit dem Wesen des Pferdes und dessen Sprache. Darin zeigt sich die Zweisamkeit in der Beziehung, die geprägt ist vom Verständnis für das Pferd und dessen Bedürfnisse. Sie werden durch die Arbeitsweise mit dem Pferd in der Kommunikation berücksichtigt. Der Umgang mit Druck darf nicht zum unangenehmen Zwang für das Pferd werden. Aber jede Einwirkung erzeugt Verhaltenseffekte über die Gefühle des Pferdes, die deutlich machen, welche Sprache der Mensch gegenüber dem Pferd hat. Liebevoll oder mit harter Sprache (Wörter oder Hand) das Verhalten eines Pferdes zu kontrollieren oder zu bestimmen, darin äußern sich die Unterschiede bei den Menschen in ihrem Benehmen bei Pferden. 

Liebe zu zeigen ist nicht verkehrt. Verständnis für Pferde und deren Gefühle und Bedürfnisse zu haben ermöglicht die feine Kommunikation. Pferde sind keine Objekte zum Zwecke der Menschen. Es sind Lebewesen mit feinen Sinnen und Gefühlen, die sich auf ihre Art und Weise auf die Menschen einstellen und darauf einlassen, was die Menschen von ihnen wollen und erwarten. 

Liebe nimmt den Druck raus, der sich über die Sprache auf Pferde überträgt, wenn Menschen weniger feinsinnig in ihrer Motorik bei Pferden sind. Daran kann man arbeiten und die Feinheiten trainieren, um Störungen in den Pferdebeziehungen zu vermeiden.