Fühle die Pferde
und lass die Seele baumeln! 

Blitzlicht 

Appell an die Besinnung! 

Immer beschäftigt, mit vielen Dingen befasst. Termine, um die man sich kümmern muss. Altes ist noch nicht bewältigt, da kommt schon wieder Neues dazu. Das Leben verläuft rastlos, von einer Herausforderung zur nächsten. Die Zeit des Tages ist knapp. Angelegenheiten werden unerledigt vor sich hergeschoben. Der Körper ist in Bewegung, der Kopf mit Gedanken befasst. Man ist nicht alleine, immer in Kontakt, Anspannung und unter Beobachtung. Die Zeit bleibt nicht stehen. Man kommt nicht zur Ruhe, selbst dann nicht, wenn man mal die Chance zu entspannen hat. Nur wird diese nicht genutzt. Man fühlt sich unwohl, getrieben von den Einflüssen des Lebens. Es gibt wenig Raum zur Besinnung und Erholung von Körper und Geist. Immer kommt etwas Unerwartetes dazwischen, stört die Ruhe, die man sich so sehr wünscht. Selbst wenn man mal Pausen macht, ist man doch nicht Anderem beschäftigt, was noch im Kopf vorhanden ist. So richtig abschalten ist nicht drin. Abends wird schon über den nächsten Tag nachgedacht, neben der laufenden medialen Entspannung. Irgendwie, von anderen Seiten gibt es immer Einwirkungen auf den Ruhepol, den man dabei gar nicht spürt. Es ist so, als ob dieser nicht vorhanden ist. Man möchte in Balance sein, doch das Gegenteil ist der Fall. Man versucht das zu ändern, aber man ist ja im Leben nicht für sich allein auf der Welt. Und so kommt es, wie es kommen muss: Da sind sie, die Einflüsse, die das eigene Leben maßgeblich mitbestimmen und die Wege, die an der Besinnlichkeit vorbeiführen. Abschalten, ausspannen, zur inneren Ruhe kommen, mal nichts tun, keine Geschäfte tätigen, die Wichtigkeit der Dinge überprüfen, das was als störend und belastend empfunden wird infrage stellen, mal nicht für andere da zu sein, sondern für sich allein. Geht denn das und wenn ja, wie? Dieser Frage sollte man Zeit widmen, um für sich die Antwort zu finden. Man wird immer wieder eingeholt von den Geschehnissen der Umgebung, in der man sich befindet. Dem kann man sich nicht entziehen. Das macht es ja gerade so schwer, die persönliche Richtung in der Einstellung dazu zu ändern. Vieles ist man gewohnt, hat sich daran gewöhnt, kann und möchte deshalb darauf nicht verzichten. Das fehlt einem sonst. Es hierbei die Frage der Menge, um die es geht, die zur Belastung wird. Daran muss man ansetzen, will man mehr Ruhe in sein Leben bringen, an den Einflüssen arbeiten, reduzieren und optimieren. Das ist eine anspruchsvolle sowie herausfordernde Aufgabe, die sich einem stellt und eine Hürde sein kann, die sich vor dem Ziel befindet. In Balance zu kommen, zwischen den vielen Dingen, die man im Leben, Alltag oder Beruf bewältigen muss und dem Bedürfnis nach Entspannung, das sich mehr in den Vordergrund stellen muss, gelingt durch Veränderung des Bewusstseins für das wesentliche Ziel und dem Blick für die Wichtigkeit, das für sich zu erreichen und zu tun. Besser sich früher darüber Gedanken machen als erkennen zu müssen, dass die Zeit dafür nicht vorhanden ist. Zeit ist ein wichtiger Faktor, neben dem festen Willen, den man dazu braucht, seinem Leben andere Prioritäten zu geben, es sinnvoller zu gestalten und so dem Glück und der Zufriedenheit mehr Chancen einzuräumen. Wie auch in anderen Bereichen ist diese Betrachtung ein Appell an die Besinnung im Leben, die man nur selbst für sich in Anspruch nehmen kann, an einem Platz der Ruhe und Einkehr zur Besinnlichkeit! Ich denke dabei an Pferde, die von Leben der Menschen nur gerade so viel mitbekommen, wie die Menschen etwas von ihnen wollen. Ansonsten haben sie ihre Ruhe, die zur ihrem Leben und Wesen passt. Von dieser Sicht auf die Pferde kann man als Mensch den Fokus auf das eigene Leben legen. Die Chance gibt es dazu!