Fühle die Pferde
und lass die Seele baumeln! 

Abwechslung 

Ein Zeichen für Kreativität und Mittel gegen Eintönigkeit. 

Immer nur das Eine, das Gleiche, das Bekannte erleben und machen verhindert Neues, Interessantes und noch Unbekanntes kennenzulernen. Jeden Tag im selben Trott, im eingefahrenen Stil mit den gleichen Methoden und Menschen verbringen, ist ein Teil des Alltags- und Berufslebens. Dieses Verhalten wird als normal empfunden, weil sich die Menschen nach gewohnten Mustern verhalten. Davon abzuweichen ist nicht gewollt und wenn doch nicht immer einfach. Schaut man sich den Umgang mit Pferden an, ist das hier ähnlich. Es gibt gewisse Verhaltensmuster, auf die geachtet wird, sei es im alltäglichen Geschehen oder der Ausbildung des Umgangs und Reitens. Dazu werden viele sagen, da kann man auch nicht allzu vieles anders machen. Ich meine aber: einiges schon, was für Mensch und Pferd eine Abwechslung bringt! 
Für mich ist das Erlebnis mit Pferden Inspiration für Kreativität, die man durchaus entwickeln kann, wenn man sich dafür Methoden überlegt, beispielsweise im Reiten. Jedoch scheint das Menschen nicht wichtig zu sein. Sie wollen im gewohnten Trott bleiben. Das machen ihnen die Pferde zum größten Teil leicht. Aber was ist, wenn es nicht so ist, dass sich Pferde an Gewohnheiten halten? Sie sie es dann, die den Menschen die Beziehung mit ihnen erschweren? Sind es wirklich die Pferde? 
Wer auf das Ausruckverhalten der Gefühle von Pferden schaut wird Interessantes erkennen, dass es wahrscheinlich anders ist, wenn man als Mensch aus seinem Trott kommt und dann plötzlich kreativ sein muss! 
Der Punkt, um den es hier geht, ist die Form der Einstellung des Reitens, verknüpft dem persönlich emotional geprägten Stil, den jeder Mensch auf den Pferden subjektiv erlebt. 
Wie möchte man reiten und was tut man dafür? Bevorzugt man beim Unterricht die gewohnte Ausbildung zur Entwicklung der reiterlichen Fertigkeiten oder eine in der Note des persönlichen Stils? Geht es darum, wie man reitet, anderen zu gefallen oder sich selbst? Mit dem "Wie" ist für mich das Fühlen und Gefühl der Pferde, die Zufriedenheit mit sich und dem Verhaltensstil des Reitens verbunden. 

Mein Beispiel des "Hamsterrades", darüber habe ich in der Rubrik "Beruf" geschrieben, lässt sich mit den Gefühl der "Eintönigkeit" verbinden, das sich unter Umständen aus den Gewohnheiten des Lebens ergibt. Der sogenannte "Kreis der Gewohnheiten" ist ebenfalls Beispiel dafür. In Gemeinschaften, Vereinen und Gruppen sind Gewohnheiten und Regeln ein Merkmal von Zugehörigkeit. Das ist auch bei Menschen mit Pferden so. Vieles im Verhalten hängt nun mal von Gewohnheiten ab.